telc C1 Hochschule Schreiben – Practice Exam 2
Choose one original C1 Hochschule discussion: academic freedom and institutional responsibility, or credit-bearing practical phases inside a degree. Each alternative has a complete model. Choose ONE topic, A or B. Write one academic discussion, not two. All content is free: no login, credits or payment required.
What can I practise in telc C1 set 2: Academic freedom or practical phases in a degree?
Practise academic freedom against institutional responsibility, or credit-bearing practical phases inside a degree. The models separate political discomfort from harm and research integrity, and keep practical credit inside curriculum design rather than employer selection. telc Deutsch C1 Hochschule writing: choose one of two topics, address both contrasting statements, and write at least 350 words in 70 minutes. The four-criterion writing rubric has a maximum of 48 points.
These are original Goethi practice models, not official or examiner-graded answers. Official telc format and rubric references. Read the C1 Hochschule writing guide.
Standard telc C1 writing, a different examination · Common German writing mistakes
Exam overview
Choose one original C1 Hochschule discussion: academic freedom and institutional responsibility, or credit-bearing practical phases inside a degree. Each alternative has a complete model. Choose ONE topic, A or B. Write one academic discussion, not two. All content is free: no login, credits or payment required.
- Examtelc Deutsch C1 Hochschule
- LevelC1
- ChoiceOne of two topics
- Time70 minutes
- LengthAt least 350 words
How telc Deutsch C1 Hochschule writing is assessed
The handbook describes four criteria. Bands mean the text matches C1 fully (A), predominantly (B), predominantly not (C), or not at all (D). The Übungstest prints the points on page 40: each criterion is A = 12, B = 8, C = 4 or D = 0. The maximum is 48 points.
- Aufgabengerechtheit: A fully meets the chosen task and is largely appropriate to the situation. B largely meets it. C meets it only partly. D misses the text type and/or the topic.
- Korrektheit: A shows consistent C1 control. B slips mainly in complex structures without blocking understanding. C has several errors even in simple structures or impairs understanding. D has numerous simple errors or is partly unintelligible at first reading.
- Repertoire: A uses a wide, complex range consistently. B is occasionally limited to simpler wording. C is limited in several places or hard to follow where complex structures were attempted. D stays almost entirely simple, repetitive or largely unintelligible in attempted complexity.
- Kommunikative Gestaltung: A is well structured, with cohesive devices beyond basic connectives, including reference, substitution and theme-rheme progression. B is largely clear, with isolated rough passages or some simple links. C is not always clear. D is unclear in many places or barely linked.
If a text relates to neither available topic, the rubric marks the topic as missed and assigns D on all four criteria. Write on one topic only. The handbook expects at least 350 words and says both contrasting statements are the stimulus. The Übungstest gives 70 minutes and asks for an introduction, a main discussion and a conclusion.
The task-analysis rows explain these original prompts. They are not an official checklist. The models have no examiner rating. This page does not send writing to the Goethe-oriented AI checker and does not calculate a certificate result. Whether a university accepts the certificate is decided by that institution.
Task sheet
GermanPrints both topics, the 70-minute guidance and planning space only. Model answers and your private draft are excluded.
Originale Goethi-Übung: telc Deutsch C1 Hochschule, Schriftlicher Ausdruck.
Wählen Sie Thema A oder Thema B. Schreiben Sie nur einen Text mit mindestens 350 Wörtern. Ihnen stehen 70 Minuten zur Verfügung. Gliedern Sie in Einleitung, Hauptteil und Schluss und setzen Sie sich mit beiden Aussagen auseinander.
Situationen und Aussagen sind erfundene Übungsmaterialien. Dieses Set ist nicht die allgemeine telc-C1-Prüfung und nicht Goethe C1.
Thema A: Wissenschaftsfreiheit und Verantwortung
Ein Senatsausschuss diskutiert Grundsätze für Forschung, die öffentlich umstritten ist. Schreiben Sie eine Stellungnahme für dieses Gremium. Behandeln Sie das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung, nicht einen einzelnen aktuellen Skandal.
Wo endet wissenschaftliche Freiheit, und wann muss eine Hochschule eingreifen?
Wissenschaftliche Freiheit verlangt, dass Forschende Themen, Methoden und Veröffentlichungen ohne politische Vorgaben wählen.
Eine Hochschule muss eingreifen, wenn Forschung Personen schadet, Mittel missbraucht oder grundlegende Regeln guter wissenschaftlicher Praxis verletzt.
Schreiben Sie nur zu einem Thema. Arbeiten Sie beide Aussagen in die Argumentation ein, belegen Sie Ihre Gründe und formulieren Sie im Schluss eine verteidigbare Grenze. Einleitung, Hauptteil und Schluss müssen erkennbar sein. Mindestens 350 Wörter in 70 Minuten.
Thema B: Praxisphasen im Studium
Eine Fakultät überarbeitet die Studienordnung und fragt, ob Praktika und Laborphasen Pflicht und kreditiert werden sollen. Schreiben Sie eine Erörterung für die Studienkommission. Es geht um den Aufbau des Studiums, nicht darum, wie Arbeitgebende Bewerbungen sortieren.
Welchen Platz sollen verpflichtende Praxisphasen in einem Studium haben?
Verpflichtende Praxisphasen mit Leistungspunkten verbinden theoretisches Wissen früher mit beruflichen und experimentellen Anforderungen.
Zu viele externe Praktika verkürzen die Zeit für Grundlagen, Seminare und eigenständige wissenschaftliche Arbeit.
Wählen Sie ein Thema. Erörtern Sie beide Aussagen, nutzen Sie ein Beispiel aus einem Studiengang und schließen Sie mit einer Empfehlung für die Studienordnung. Der Text braucht Einleitung, Hauptteil und Schluss und umfasst mindestens 350 Wörter. Zeit: 70 Minuten.
Writing Practice
telc C1 Hochschule · Practice Exam 2
Choose ONE topic, A or B. Each topic keeps its own draft; switching pauses the current timer. This timer follows the telc Deutsch C1 Hochschule writing module and does not submit your text for grading.
Free local practice. Drafts are saved only in this browser profile, not synced or automatically sent to Goethi or an AI service. Others using this profile may see them; delete your draft on shared devices. Browser clearing or private mode can remove it.
Model answers: choose A or B
These are alternative study models. Complete only one task per timed attempt.
Thema A – Wissenschaftsfreiheit und Verantwortung
Wissenschaftliche Freiheit wird oft so zitiert, als dulde sie keine Grenze, und ebenso oft so angegriffen, als dürfe eine Hochschule jedes unbequeme Vorhaben stoppen. Die erste Aussage verlangt, dass Forschende Themen, Methoden und Veröffentlichungen ohne politische Vorgaben wählen. Die zweite verlangt ein Eingreifen, wenn Personen geschädigt, Mittel missbraucht oder Regeln guter wissenschaftlicher Praxis verletzt werden. Eine Stellungnahme für den Senat muss diese beiden Ansprüche ordnen, statt einen davon zum Schlagwort zu machen.
Für die freie Wahl von Fragen spricht die Funktion von Forschung selbst. Unbequeme Fragen verlieren ihren Wert, wenn sie nur gestellt werden dürfen, solange das Ergebnis genehm ist. Eine Historikerin, die die Finanzierung eines Instituts untersucht, oder ein Labor, das eine verbreitete Messmethode anzweifelt, arbeitet gerade dort wissenschaftlich, wo die Ergebnisse Institutionen stören können. Politische oder wirtschaftliche Vorgaben im Voraus würden nicht die Qualität sichern, sondern die Auswahl der erlaubten Resultate. In diesem Umfang ist die erste Aussage überzeugend.
Dennoch beschreibt die zweite Aussage Pflichten, die sich aus Freiheit nicht wegdefinieren lassen. Wer mit personenbezogenen Daten, medizinischen Proben oder öffentlichen Geldern arbeitet, handelt nicht in einem folgenlosen Raum. Eine Ethikkommission kann ein Vorhaben prüfen, bevor Personen einbezogen werden, und fehlende Aufklärung oder ein unverhältnismäßiges Risiko beanstanden. Ebenso muss eine Hochschule reagieren, wenn Fördermittel für einen anderen Zweck ausgegeben werden oder Daten nicht so dokumentiert sind, dass andere die Ergebnisse nachvollziehen können. Das ist kein Geschmacksurteil über das Thema, sondern Schutz und Rechenschaft.
Das rechtfertigt jedoch keinen beliebigen Zugriff. Öffentliche Empörung, die Sorge um das Ansehen einer Fakultät oder der Wunsch eines Geldgebers sind noch keine Begründung, eine Fragestellung zu verbieten. Gefährlich wird eine Ordnung, wenn sie Inhalt und Methode schon deshalb steuert, weil ein Ergebnis unbequem werden könnte. Intervention braucht deshalb ein benanntes Verfahren, eine Anhörung der Beteiligten und eine Begründung, die sich auf Schaden, Mittelverwendung oder wissenschaftliche Redlichkeit stützt. Nur so bleibt Kritik an der Entscheidung selbst möglich.
Freiheit endet dort, wo Personen Schaden droht, Mittel zweckwidrig verwendet werden oder die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse verweigert wird. Sie endet nicht dort, wo ein Ergebnis politisch unerwünscht ist. Hochschulen sollten die Wahl von Themen und Methoden schützen und zugleich klare Verfahren für die drei genannten Grenzen bereithalten. Eine solche Ordnung nimmt beide Aussagen ernst: Sie bewahrt die Freiheit der Forschung und macht Verantwortung überprüfbar, ohne sie in eine politische Genehmigung umzudeuten.
Thema B – Praxisphasen im Studium
Wenn eine Fakultät die Studienordnung neu fasst, genügt es nicht, Praxis als modernen Zusatz zu loben oder als Störung der Wissenschaft abzuwehren. Die eine Aussage erwartet, dass verpflichtende und kreditierte Praxisphasen theoretisches Wissen früher mit beruflichen und experimentellen Anforderungen verbinden. Die andere warnt, zu viele externe Praktika verkürzten die Zeit für Grundlagen, Seminare und eigenständige wissenschaftliche Arbeit. Die Kommission braucht eine Grenze, die beide Gefahren kennt.
Sichtbar wird das an einem Beispiel. Im Laborpraktikum eines Chemie-Bachelors wird sichtbar, dass ein sauberes Protokoll noch keine gelungene Versuchsführung ist. Studierende müssen Abweichungen erklären, Sicherheitsregeln einhalten und entscheiden, welcher Messwert überhaupt tragfähig ist. Ähnlich kann ein begleitetes Praktikum in einem Archiv oder einer Redaktion zeigen, wie aus einer Methodenkenntnis eine konkrete Aufgabe wird. Solche Phasen stützen die erste Aussage, weil sie Wissen an einer überprüfbaren Tätigkeit prüfen und nicht bloß an einer nacherzählten Theorie.
Allerdings entsteht dieser Gewinn nur unter Bedingungen. Ein Praktikum ohne Betreuung, ohne schriftliche Reflexion und ohne Bezug zu einem Modul bleibt eine Beschäftigung, die im Zeugnis wenig erklärt. Leistungspunkte sind dann ehrlich, wenn die Hochschule angibt, welche Fähigkeiten gezeigt werden müssen und wer sie nach welchen Kriterien beurteilt. Andernfalls wirkt die Kreditierung wie eine Belohnung für Abwesenheit. Die erste Aussage überzeugt mich deshalb nur dort, wo die Praxisphase akademisch angeschlossen und bewertet wird.
Dieser Einwand trifft zu, wenn Praxis den Kern des Studiums verdrängt. Ein Semester, das überwiegend außerhalb der Hochschule verbracht wird, fehlt für Seminare, in denen Streit über Begriffe und Methoden geübt wird. Gerade in der Grundlagenphase brauchen Studierende Zeit, unsichere Fragen auszuhalten, statt jede Woche eine externe Aufgabe abzuliefern. Mehrere kurze Pflichtpraktika hintereinander können außerdem nur formal erfüllt werden und lassen kaum Raum für eine eigene wissenschaftliche Arbeit. Die zweite Aussage beschreibt damit keine nostalgische Abwehr von Berufstätigkeit, sondern einen realen Verlust an akademischer Bildung.
Die Studienkommission kann diese Grenze beschreiben, ohne einzelne Betriebe zu bewerten. Entscheidend ist, welche Fähigkeit das Modul verlangt und wie die Hochschule die Rückmeldung organisiert. Ein kurzes Kolloquium nach der Praxisphase macht sichtbar, ob die Erfahrung mit einer Frage aus dem Seminar verbunden wurde.
Ich halte eine klar begrenzte, kreditierte Praxisphase für sinnvoll und eine beliebige Vermehrung externer Praktika für schädlich. Vertretbar wäre etwa ein Modul im späteren Studienverlauf, dessen Umfang die Seminar- und Forschungszeit nicht ersetzt und dessen Bericht eine fachliche Frage aus dem Studium aufnimmt. Frühe Grundlagen bleiben davon unberührt. Damit bleibt das Studium ein wissenschaftlicher Bildungsgang, der praktische Anforderungen kennt, ohne sich in eine Abfolge von Einsätzen aufzulösen. Beide Aussagen bleiben in dieser Grenze erkennbar und müssen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Structure & why it works
Structure
A: Freedom of topic and method is established first. Harm, misuse of funds and research integrity then justify intervention. The conclusion separates political discomfort from those three grounds. B: The introduction places the conflict inside curriculum design. A laboratory example supports credit-bearing practice. Lost seminar time and weak placements support the second statement. The recommendation limits duration, timing and academic credit.
Why this works
A: The essay refuses both a limitless privilege and a political veto. Each limit is tied to a check that can be explained to the researchers involved. B: The essay does not claim that employers should prefer experience over a degree. It decides how much practice belongs inside the programme and under what academic conditions.
Task points
| Task point | German sentence | Why it works |
|---|---|---|
| Protect the freedom to choose questions | Unbequeme Fragen verlieren ihren Wert, wenn sie nur gestellt werden dürfen, solange das Ergebnis genehm ist. | The sentence states why prior political approval would empty academic freedom, before the essay accepts later limits. |
| Give the institution a concrete duty | Eine Ethikkommission kann ein Vorhaben prüfen, bevor Personen einbezogen werden | The committee example turns the second statement into a procedure rather than a vague right to stop unpopular research. |
| Draw the boundary in the conclusion | Freiheit endet dort, wo Personen Schaden droht, Mittel zweckwidrig verwendet werden oder die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse verweigert wird. | The final boundary names three intervention grounds and leaves topic choice itself outside political instruction. |
| Task point | German sentence | Why it works |
|---|---|---|
| Show what a credit-bearing phase can teach | Im Laborpraktikum eines Chemie-Bachelors wird sichtbar, dass ein sauberes Protokoll noch keine gelungene Versuchsführung ist. | The laboratory example tests the first statement inside the degree rather than as a claim about hiring. |
| Take the time-loss objection seriously | Ein Semester, das überwiegend außerhalb der Hochschule verbracht wird, fehlt für Seminare, in denen Streit über Begriffe und Methoden geübt wird. | The objection is developed as a curricular cost, then answered by limiting the number and timing of placements. |
| Recommend a bounded rule | Ich halte eine klar begrenzte, kreditierte Praxisphase für sinnvoll und eine beliebige Vermehrung externer Praktika für schädlich. | The conclusion accepts one protected phase and refuses to let placements replace the academic core. |
Vocabulary
| German | English | Why useful |
|---|---|---|
die Wissenschaftsfreiheit | academic freedom | A: The legal and institutional principle the first statement defends. |
die gute wissenschaftliche Praxis | research integrity | A: Names rules about honesty and documentation rather than political taste. |
die Ethikkommission | ethics committee | A: The body the essay uses as an example of intervention before fieldwork begins. |
die Studienordnung | degree regulations | B: The document the essay is advising, which keeps the topic inside the university. |
kreditiert | credit-bearing | B: Practice counts toward the degree only when the regulations assign credit and assessment. |
die Grundlagenphase | foundation phase | B: The part of the degree the essay wants to protect from early long placements. |
Useful expressions
- A: Unbequeme Fragen verlieren ihren Wert, wenn …
- A: Das rechtfertigt jedoch keinen beliebigen Zugriff.
- A: Freiheit endet dort, wo …
- B: Sichtbar wird das an einem Beispiel.
- B: Dieser Einwand trifft zu, wenn …
- B: Ich halte eine klar begrenzte, kreditierte Praxisphase für sinnvoll.
Connectors
Common mistakes
- •A: Do not replace the principle with a story about one scandal. The task asks for a general boundary.
- •A: Write „ohne politische Vorgaben“, not „ohne politische Vorgabe wählen dürfen“ if you have already used dürfen in the same clause.
- •A: Distinguish an uncomfortable result from harm to persons. Disagreement alone is not a reason to stop a project.
- •B: Do not slide into advice for recruiters. The audience is a faculty committee writing degree regulations.
- •B: Write „für Seminare, in denen Streit geübt wird“, not „für Seminare, in den Streit geübt wird“.
- •B: State how long the phase is and what is assessed. “More practice is useful” does not yet regulate a degree.
These are original Goethi practice materials for telc Deutsch C1 Hochschule writing. They are not official telc examination questions or evaluations. Goethi is not affiliated with telc gGmbH. A model answer is not an official score and does not confirm admission to any university.
Official telc C1 Hochschule references
Format and rubric checked: 15 October 2026. Goethi is not affiliated with telc gGmbH. These pages do not reproduce the official sample prompts.
